Jean-Luc Baldès

Frankreich / Cahors

Die Weinbautradition der Familie geht zurück auf Jean-Lucs Ur-Ur...Großvater Etienne, der 1830 in den schönsten Terrassen am Lot die ersten Parzellen angelegt hatte. Das Weingut selbst ist wohl noch etwas älter. Clos Triguedina war ein beliebter Ort der Einkehr für die Pilger, die auf dem Jacobsweg vorbeiwanderten. Das okzitanische: "Me trigo de dina." (dt. ungefähr: "Hoffentlich gibts bald was zu essen!") wurde zu "Triguedina" und gab dem Gut seinen Namen. Indessen folgte Baldès auf Baldès, fielen einige Parzellen der Reblaus zum Opfer, kamen Neupflanzungen hinzu. Heute gehören rund 65 Hektar Rebland zum Weingut, die verteilt auf die Cahors-Gemeinden Puy l'Évêque, Vire-sur-Lot, Floressas und Touzac an den Hängen entlang des Lot liegen.

Die Böden aus kiesigem Schwemmsand, Silt und tonigem Kalk sind optimal für Erzeugung exquisiter Weine aus der regionalen Leitrebe. Malbec (auch Côt oder Auxerrois genannt) dominiert Jean-Luc Baldès' Weinberge deutlich. Gut drei Viertel der Rebfläche sind mit der dunklen Traube bepflanzt, Malbec ist die Basis nahezu aller Triguedina-Rotweine, denen er die charakteristische tiefe Farbe, Fülle und Langlebigkeit verleiht. Zuweilen ergänzt der "Meister" seine Weine mit einem Anteil Merlot, um sie mit sanfter Frucht und duftigem Bouquet abzurunden. Oder er gibt einen Hauch Tannat hinzu, der den Charakter des Malbec besonders schön akzentuiert und dem Wein ein beachtliches Potenzial verleiht.