Vina Almaviva

Chile / Valle Central

Der erste Almaviva entstand im Jahr 1996 aus dem französisch-chilenischem Joint Venture von Baron Philippe de Rothschild und Concha y Toro. Der Name der Cuvée ist einer der Hauptfiguren aus Beaumarchais' "Hochzeit des Figaro" (der Textvorlage für Mozarts berühmte gleichnamige Oper) nachempfunden.

 

Übersetzt bedeutet Almaviva soviel wie "Seele lebe!". Die auf dem Etikett abgebildeten Kreiszeichen entstammen der Kultur der Ureinwohner des Landes, den Mapuche-Indianern, die diese als "Kultrun" bezeichneten Symbole mit einem Gemisch aus Hühnerblut und Wein auf ihre Trommeln malten.

 

Das "Kultrun" steht für das Universum: das Kreuz symbolisiert die Nord-, Ost-, Süd- und West-Koordinaten, die vier Punkte stehen für die vier Jahreszeiten und die Halbkreise für die Winde, die aus den unterschiedlichen Himmelsrichtungen wehen.

 

Im August 2014 verstarb Baronin Philippine de Rothschild. Für ihren ältesten Sohn Philippe Sereys de Rothschild, der nun die Unternehmensleitung übernimmt, sind die Fußstapfen nicht kleiner geworden. Es beginnt ein neues Kapitel, doch "...Mouton ne change".

 

Baron Philippe de Rothschild zählt zu den 11 Primum Familiae Vini (PFV), den bedeutendsten Weinfamilien der Welt.